Unsere Fachbeiträge (Auswahl)

Monographien

Die Willensvollstreckung in fünf Phasen

Praxishandbuch von Dr. iur. Marc'Antonio Iten

Band 1 der Schriftenreihe Erben und Vererben, Schulthess Verlag, November 2019

 

Im Mittelpunkt dieses Werks steht das Fünf-Phasen-Modell der Willensvollstreckung das in einer langjährigen Praxis entwickelt wurde:

  • Phase 1: Vorbereitung zu Lebzeiten der Erblasser
  • Phase 2: Sofortmassnahmen nach dem Tod der Erblasser
  • Phase 3: Inventarisation des Nachlassvermögens
  • Phase 4: Verwaltung der Erbschaft
  • Phase 5: Vollzug der Erbteilung

Für jede dieser Phasen beinhaltet der Leitfaden relevante Informationen zu den involvierten Personengruppem, zum Nachlassvermögen sowie zu Administration und erbteilungsrelevanten Handlungen und fasst die wichtigsten Punkte in übersichtlichen Checklisten zusammen.

 

Neben den kommentierten Checklisten machen die Übersicht über die Erbschafts- und Steuerverfahren in Bund und Kantonen, die hilfreichen Grafiken und zahlreichen Praxisbeispiele dieses Buch zu einem unverzichtbaren Hilfsmittel für eine effiziente Willensvollstreckung.



Die zivilrechtliche Verantwortlichkeit des Willensvollstreckers: Sorgfaltspflichten und andere ausgewählte Rechtsprobleme

Dissertation von Dr. iur. Marc'Antonio Iten
Schweizer Schriften zur Vermögensberatung und zum Vermögensrecht, Schulthess Verlag, August 2012


Willensvollstrecker unterstehen einer strafrechtlichen, berufsrechtlichen, aufsichtsrechtlichen und zivilrechtlichen Verantwortlichkeit. Diese Dissertation zeigt auf, welchen Anforderungen sie genügen müssen, um vor Schadenersatzforderungen geschützt zu sein. Der Autor ordnet die kaum mehr überschaubare Praxis zur Willensvollstreckung systematisch einzelnen Themen zu und fasst das Wichtigste in einem Glossar zusammen.

 

Besonders das Glossar und die Übersicht über die relevante kantonale und bundesgerichtliche Rechtsprechung machen die Dissertation zu einem wertvollen Arbeitsinstrument für alle praktisch tätigen Willensvollstrecker, Erbenvertreter und Richter.



Kommentierungen

Haftpflichtkommentar
Kommentar zu d
en schweizerischen Haftpflichtbestimmungen
hrsg. von Willi Fischer und Thierry Luterbacher, mit Beiträgen von Dr. iur. Marc'Antonio Iten
Zürich/St. Gallen, Dezember 2016

 

Das schweizerische Haftpflichtrecht ist ein ausserordentlich breites Gebiet. Über 60 Professoren, Rechtsanwälte, Notare und Unternehmensjuristen haben ihre wissenschaftliche und berufsspezifische Kompetenz in dieses Standardwerk eingebracht.

 

Dr. iur. Marc'Antonio Iten hat zusammen mit Prof. Dr. Willi Fischer folgende Artikel kommentiert:

 

Solidarität (Art. 50 OR)

Anspruchskonkurrenz (Art. 51 OR)
Geschäftsherren
(Art. 50 OR)
Werkeigentümer
(Art. 58 OR)
Sicherungsmassregeln (Art. 59
OR)
Verjährung
(Art. 60 OR)
öffentliches Personal
(Art. 61 OR)

Willensvollstrecker (Art. 518 ZGB)
Pfandgläubiger (Art.
890 ZGB)



Zeitschriften

Wissenschaftliche Beiträge

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Die Erbvorbezugsgemeinschaft in der Zürcher Steuerpraxis
Beitrag über lebzeitige Zuwendungen von Liegenschaften mit Steuerplanungspotenzial von Dr. iur. Marc'Antonio Iten
erschienen in TREX - Publikation der Treuhandexperten, Dezember 2018

Erbvorbezugsgemeinschaften sind einfache Gesellschaften, die im Kanton Zürich mit Bezug auf die Grundstückgewinnsteuer privilegiert behandelt werden. Nach der hier vertretenen Auffassung gelten für sie die von der Rechtsprechung entwickelten Grundsätze über die Umwandlung von Erbengemeinschaften in einfache Gesellschaften und die damit zusammenhängenden Risiken einer steuerlichen Qualifikation als gewerbsmässiger Liegenschaftenhandel in analoger Weise. Die lebzeitige Zuwendung einer Liegenschaft bietet interessantes Steuerplanungspotenzial, wobei sich der Entscheid für diese Lösung nicht nur auf steuerliche Aspekte abstützen darf, sondern auch der Praktikabilität und der damit verbundenen zivilrechtlichen Folgen hinreichend Rechnung tragen sollte.
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Vom Schwarzen Peter im Erbrecht: Haftet der Nachlass, die überlebende Ehegattin, der Willensvollstrecker oder haften die Erben?
Beitrag zur Haftung für Verbindlichkeiten in Nachlässen von Dr. iur. Marc'Antonio Iten
erschienen in TREX - Publikation der Treuhandexperten, April 2017

Dieser Beitrag untersucht, wer für Verbindlichkeiten einstehen muss, wenn ein Willensvollstrecker einen Nachlass abwickelt. Das Ergebnis und die ganze Haftungskaskade sind in einer Tabelle zusammengefasst. Gleichzeitig stützt dieser Aufsatz die These, dass ein Nachlass ein Sondervermögen ist, vor allem dann, wenn ein Willensvollstrecker eingesetzt wurde.
TREX 2 2017.pdf
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Erbschafts- und Schenkungssteuern heute und morgen
Beitrag zur Erbschaftssteuerreform von Dr. iur. Marc'Antonio Iten
erschienen in TREX - Publikation der Treuhandexperten, April 2015

2015 wurde über eine Reform abgestimmt, die Erbschaften über 2 Mio. Franken mit 20 Prozent besteuern wollte. Im Vorfeld zeigten die Autoren, wie Erbschaften und Schenkungen in der Schweiz behandelt werden und was sich bei Annahme der Initiative geändert hätte.
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Übertragung von Aufgaben an Dritte: Wie weit haften Willensvollstrecker?
Beitrag zur Willensvollstreckung von Dr. iur. Marc'Antonio Iten
erschienen in TREX - Publikation der Treuhandexperten, April 2014

Willensvollstrecker werden immer wichtiger: In der Schweiz dauert es in der Regel recht lange, bis Erbengemeinschaften aufgelöst und Nachlässe vollständig aufgeteilt sind. Besonders die demografische Entwicklung trägt dazu bei, dass die Zahl ungeteilter Nachlässe in den kommenden Jahren weiter steigen wird. Gleichzeitig werden die Aufgaben von Willensvollstreckern immer anspruchsvoller. Das macht es sinnvoll und zum Teil notwendig, Dritte beizuziehen.

Dieser Beitrag untersucht die haftungsrechtlichen Konsequenzen für Willensvollstrecker, die einen Teil ihrer Aufgaben und ihrer Verantwortung delegieren.
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Weitere Beiträge

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Aktionärbindungsvertrag schützt bei der Nachfolge
Beitrag zur Unternehmensnachfolge von Dr. iur. Marc'Antonio Iten
erschienen in der Zürcher Wirtschaft, Dezember 2018

Der Aktionärbindungsvertrag ist in Schweizer KMU von grosser praktischer Bedeutung. Als flexibles und vielseitiges Instrument hilft er, im Zuge einer Nachfolgeregelung die Kontinuität der Unternehmensführung beim Generationenübergang zu gewährleisten und gleichzeitig auch die Interessen von Minderheitsaktionären angemessen zu sichern.
ZHW KGV 12 2018.pdf
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Sorgen Sie sich nicht – aber sorgen Sie vor!
Beitrag über die Erfahrungen mit dem Vorsorgeauftrag von Dr. iur. Marc'Antonio Iten
erschienen in der Residenz Revue - Publikation der Atlas Stiftung, April 2018

Erstellen Sie rechtzeitig einen gültigen Vorsorgeauftrag. So vermeiden Sie, dass die KESB einen amtlichen Beistand für Sie auswählt, wenn Sie urteilsunfähig werden. Mit einer Bankvollmacht stellen Sie sicher, dass Ihr Geld verfügbar bleibt, bis Ihr Vorsorgeauftrag wirksam wird. Bankvollmachten eignen sich jedoch nicht als Dauerlösung bei Urteilsunfähigkeit.
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Nachfolge im Unternehmen rechtzeitig planen
Beitrag zur Unternehmensnachfolge von Dr. iur. Marc'Antonio Iten
erschienen in der Zürcher Wirtschaft, Dezember 2017

Früher oder später muss sich jede Unternehmerin und jeder Unternehmer mit der persönlichen Nachfolge auseinandersetzen. Dabei geht es nicht nur um finanzielle, sondern auch um ideelle Werte. Denn der eigene Betrieb bedeutet den meisten Unternehmern weit mehr als eine reine Einkommensquelle. Eine Nachfolge betrifft nicht nur die Unternehmer, sondern auch ihre Familie, die Mitarbeitenden und Geschäftspartner (Kunden und Lieferanten). Deshalb ist die Unternehmensnachfolge für jeden Unternehmer und jede Unternehmerin eine zentrale strategische Herausforderung.
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Willensvollstrecker bieten Entlastung
Beitrag zur Willensvollstreckung von Dr. iur. Marc'Antonio Iten
erschienen in der Zürcher Wirtschaft, Februar 2017

Die Erbteilung im Sinne des Verstorbenen ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Selbst wenn der Erblasser seinen Nachlass in einem Testament oder Erbvertrag geregelt hat, sind die Erben mit vielen Stolpersteinen konfrontiert. Das gilt besonders im Kanton Zürich und in anderen Kantonen ohne amtliche Erbteilungsbehörde. Ein Willensvollstrecker sorgt dafür, dass die Erbschaft reibungslos und steueroptimiert auf die Erben übertragen wird und der Familienfriede gewahrt bleibt.
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Eine eigene gemeinnützige Stiftung gründen: Vermögen steuerfrei für einen guten Zweck verwenden
Beitrag von Dr. iur. Marc'Antonio Iten
erschienen in der Basler Zeitung, Mai 2012

In der Schweiz gibt es mehr als 12'500 gemeinnützige Stiftungen von Privatpersonen. Viele Stifter gehören zu der Generation, die dank dem wirtschaftlichen Aufschwung der Nachkriegsjahre ein ansehnliches Vermögen bilden konnte und etwas davon der Gesellschaft zurückgeben möchte.
BaZ 19 02 2012.pdf
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Urteilsbesprechungen

Ein unangemessen hohes Willensvollstreckerhonorar schädigt Quotenvermächtnisnehmer bloss mittelbar (Reflexschaden)

Beitrag von Dr. iur. Marc'Antonio Iten

erschienen auf iusNet Erbrecht am 15.10.2018

 

Solange einem Vermächtnisnehmer die Vermächtnisklage zur Verfügung steht, bleibt kein Raum für eine zivilrechtliche Verantwortlichkeit des Willensvollstreckers. Offen ist, ob ein Erbe von einem Quotenvermächtnisnehmer gestützt auf Art. 562 Abs. 3 ZGB auf Schadenersatz belangt werden kann, wenn dieser ein unangemessen hohes Honorar des Willensvollstreckers (Art. 517 Abs. 3 ZGB) genehmigt und damit möglicherweise schuldhaft das Nettonachlassvermögen schmälert, das als Basis zur Berechnung eines Quotenvermächtnisses dient.